BRINGEN BÜRGER*INNENRÄTE ÜBERHAUPT IRGENDWAS?

Bürger*innenräte zeichnen sich zunächst dadurch aus, dass gegenseitiger Austausch und informierte Urteilsbildung wieder zentral werden. Im Idealfall gewährleistet das eine stärkere Identifikation mit dem politischen System und als politischer Bürger*innen als solcher. Colin Crouch nennt es Postdemokratie, David van Reybrouck Demokratiemüdigkeit – empirisch zeigt sich die Notwendigkeit für eine Reformation der Demokratie in Populismus, Parteienverdruss und Technokratisierung.